Wer stillen will, soll stillen können!

Mutter kuschelt mit ihrem Baby

Kuscheln, Ruhe und häufiges Anlegen hilft

Zu wenig Milch? Milchbildung anregen, nicht abstillen

Oft glauben Mütter, sie hätten zu wenig Milch. Das kann sein, muss aber nicht. Es gibt mehrere Gründe, warum man diesen Eindruck haben könnte. Außerdem gibt es einige Tricks, um die Milchbildung "anzukurbeln".

Wirklich zu wenig Milch?

Oft hat man als junge und unerfahrene Mutter das Gefühl, zu wenig Milch zu haben. Es ist wirklich furchtbar, wenn man das Gefühl hat, sein Baby nicht ausreichend zu ernähren. Das kann mehrere Gründe haben:

  • das Baby verlangt viel öfter nach der Brust
  • die Brust fühlt sich weicher, leerer an
  • beim Abpumpen kommt keine oder nur sehr wenig Milch
  • das Baby schreit die Brust an, ist unruhig
  • das Baby trinkt viel schneller oder langsamer als sonst
  • der Milchspendereflex wird kaum noch oder gar nicht gespürt

Keine Angst, das alles sind nicht unbedingt Zeichen für zu wenig Muttermilch. Dein Baby hat des öfteren Wachstumsschübe, in denen es einfach mehr braucht. Deswegen wird es häufiger die Brust verlangen und so von sich aus die Milchmenge anpassen. Dabei sind Abstände von nur einer Stunde (oder sogar weniger!)zwischen den Mahlzeiten nicht aussergewöhnlich. Das ist anstrengend, aber es geht vorbei.
Die weiche Brust ist meistens einfach nur ein Zeichen dafür, das sich Angebot und Nachfrage aufeinander eingestellt haben. Auch wenn beim Abpumpen der "Erfolg" ausbleibt - eine Milchpumpe ist weit nicht so effektiv wie dein Baby. Und den Milchspendereflex muss man nicht immer spüren.

Mach dich einfach nicht verrückt, solange dein Kind ausreichend zunimmt, fit wirkt und mindestens 6 feuchte Windeln pro Tag hat musst du dir keine Sorgen machen. Bist du unsicher ob es genug ist, wende dich an deine Hebamme, deinen Kinderarzt oder am Besten an eine Stillberaterin vor Ort! Durch die Kontrolle des Gewichtes lässt sich feststellen, ob dein Kleines ausreichend zugenommen hat.

Gründe für Milchmangel

Trotzdem gibt es Gründe, warum zu wenig Muttermilch zur Verfügung stehen kann. Diese sind sehr vielfältig und genau deswegen sollte man sich im Zweifelsfall professionelle Hilfe suchen. Wenn man den genauen Grund findet, kann man diesen auch beseitigen.
Gründe für mangelnde Milchbildung sind:


  • zu enger, nach oben ziehender BH
  • falsches Anlegen
  • Stress, Ärger, extremer Schlafmangel
  • körperliche Überbelastung
  • zu seltenes Anlegen
  • u.v.m.

Milchbildung anregen

Wenn du das Gefühl hast zu wenig Milch zu haben, kannst du mit einigen Tricks die Milchbildung ankurbeln. Bitte setz dich nicht unter Druck, glaube einfach an deinen Körper. Als Motivation kannst du bedenken, das auch Zwillinge gestillt werden und Ammen im Mittelalter bis zu sechs Kinder an ihrer Brust ernähren konnten. Es ist ausgesprochen selten, das die Muttermilch nicht reicht. Und sollte es doch so sein: Kinder werden auch mit der Flasche groß und stark. Stress und Angst helfen niemandem beim Stillen. Hier einige Grundlagen:

  • Anlegen, anlegen, anlegen!!!! Nachfrage regelt das Angebot! Ggf. im Halbstunden- bis Stundentakt, auch wenn dein Baby nicht nach der Brust verlangt. Unbedingt an beiden Seiten anlegen.

  • Ruhe! Hausarbeit läuft (leider) nicht weg und viele Dinge können auch Andere erledigen. Besonders im Wochenbett gehört eine Mama mit ihrem Baby ins Bett oder aufs Sofa. Schlafe, wenn dein Baby schläft und hole so den Nachtschlaf nach. Frischgebackene Mamas dürfen übrigens den ganzen Tag in Schlafklamotten rumlaufen.

  • Keinen Stress, dafür Entspannung! Besucherstürme zum Baby Gucken? Nur wenn, und so lange du das willst! Kaffee und Kuchen zum Selber mitbringen...Lass dich viel von deinem Partner (o.ä.) verwöhnen- z.B mit einer Nackenmassage.

  • Körperkontakt! Viel Kuscheln und Hautkontakt mit deinem Zwerg wirkt sich postiv auf die Milchbildung aus! Ein Tragetuch ist eine gute Hilfe.

  • Gesunde Ernährung! Iss ausgewogen und worauf du Lust hast, fühl dich gut! Am besten auf dem Sofa...Trinke ausreichend (2-3 Liter) und wie du durstig bist, aber schütt dich nicht mit Getränken voll.

  • Hausmittelchen: Nicht wissenschaftlich bewiesen, aber etwa 2 Tassen (nicht unbedingt mehr!) Stilltee schaden sicherlich nicht. Außerdem sorgen Malzbier, alkoholfreies Bier, Fencheltee und Getreidekaffee seit Generationen für mehr Muttermilch.

  • Finger weg von Pfefferminze und Salbei - sie gelten als milchhemmend.

Teufelskreis Zufütterung

Keine Mutter möchte das ihr Kind hungert. Ein hungriges, schreiendes Baby belastet auch die Nerven der ganzen Familie. Oft ist da der Griff zur Pulvermilch naheliegend. Auch Kinderärzte empfehlen oft recht schnell die Zufütterung, wenn es mal nicht so läuft wie gedacht. Doch damit beginnt unter Umständen der (ungewollte) Abstillprozeß. Der Nahrungsbedarf deines Kindes würde so zum Teil von der künstlichen Milch gedeckt, dementsprechend "denkt" sich deine Brust "Ah, so viel wird gar nicht gebraucht, na dann mach ich noch weniger.", und zack!- du hast immer geringere Milchmengen und musst bald nur noch das Fläschchen geben.
Es gibt Zeiten, da ist das Stillen anstrengend, nervig, belastend, aber es lohnt sich durchzuhalten.

Hilfe suchen

Es gibt Situationen, da ist Zufüttern eventuell nötig, z.B. wenn dein Kind nicht ausreichend zunimmt. Wenn es dir wichtig ist, weiterzustillen wende dich unbedingt an eine Stillberaterin vor Ort. Sie wird euch helfen und kann die Situation einschätzen. Leider sind viele Kinderärzte nicht unbedingt "Stillprofis" und können deshalb in der Hinsicht selten Hilfe leisten.

Insgesamt 36 Kommentare:

Kerstin schrieb am: 2016-04-05 22:55:07
Der Bericht ist sehr hilfreich.Auch der still Tee ist sehr fördernd. Sobald ich diesen getrunken habe, läuft meine brust gerne fast aus. Lach Aber ich muss zugeben, ich habe mich echt davon beirren lassen, dass ich das Gefühl hatte, meine brust produziert nicht genug, weil sie sich so leer anfühlt. Dan bin ich ja schon beruhigt zu lesen, dass ich mir kein Gedanken mach brauch nur weil es sich so weich und leer anfühlt. Den trotzdem kommt genug raus. Was ich ja auch sehe, sobald ich anlege. :)
Neumama 2015 schrieb am: 2016-02-16 23:42:30
Leider muss ich mich Zerschmetterlings Kommentar (weiter unten) anschließen. Dafür, dass es immer heißt "so gut wie jede Frau kann vollstillen, wenn sie will" habe ich bisher fast nur von Frauen gehört (und es waren wirklich enorm viele), die zu wenig Milch haben/hatten. Und weit davon entfernt waren, nicht stillen zu wollen sondern sehr unter der Situation litten.Hebamme und professionelle Stillberatung konnten mir/uns leider nicht helfen - auch bei mir fließt nach wie vor kaum Milch. Mich würde sehr interessieren, woher die weit verbreitete Behauptung kommt, dass es so extrem selten sei, dass eine Frau nicht genug Milch habe - was für Quellen/Statistiken werden hier herangezogen? Erfahrungen von Hebammen? Die Frauen (Angehörige, Freundinnen, Nachbarinnen Kollegen, sogar die Schwiegermutter sowie deren Schwester etc.), die mir erzählten, dass sie ebenfalls nicht genug Milch hatten, entstammten jeder Altersgruppe zwischen 20 bis ü70!, dabei sämtliche Berufsgruppen sowie Hausfrauen vertreten. Sehr schade, dass das Thema offensichtlich keine wissenschaftliche Relevanz hat, und es hier kaum aussagekräftige Statistiken und Studien (und dementsprechend auch Lösungsvorschläge jenseits der Hebammen-Hausmittelchen, die bei vielen nicht helfen) gibt...nDafür gibt es jede Menge Druck von außen - gerade in der jüngeren Generation.
Saskia schrieb am: 2016-02-14 14:59:53
Alsoooo man soll jede Stunde anlegen um das Kind satt zu bekommen und man hat bestimmt genug Milch...ABER extremer Schlafmangel hemmt die milchbildung?
claudia bocioaga schrieb am: 2016-02-13 10:07:22
Hallo, ich habe ein kleine Jung, er hat 4 Woche Alt.Ich habe das kind bekommen mit Kaiserschnitt wegen Beckenendlage. Er hat am Geburt 3.700g, wir haben zu hause gekommen von Krankenhaus mit 3.500g.In moment er hat 4.510g,seit ein paar Tagen er trinkt milch, wir machen die Luft raus und dann 2-3 minuten später er kotzen sehr viel 2-3 mal von eine brust, später er schläft und wenn er schläft er kotzen wieder 2-3 mal egal in welche position er schläft. Meine frage ist ob das ist normal oder ich muss mit im in Krankenhaus gehen? Viellen dank für Ihre verständis.
Herrmann schrieb am: 2016-02-03 20:12:42
Hallo meine Tochter is nun knapp 3 Monate würde gern weiter stillen den ersten Monat klappte es gut nur dann musste ich zu füttern mittlerweile sind es 3 Flächen oder 4 weil sie schreit meine brust am Tage an außer morgens wenn sie wach wird und abends wenn es ins Bett geht teilweise pump ich am Tage 2-3 mal.so.wie ich es schaffe aber es kommt kaum wad trinke auch schon vitamalz nimm Bockshorn Klee kapseln still Tee ausprobiert. Weiß net mehr was ich machen soll kann mir jemand helfen??? Lg
ana schrieb am: 2016-01-11 23:29:48
Nina h, du schreibst mir aus der Seele!!! Seitdem mein Sohn (18 Wochen) 5 Wochen alt war, gingen die Probleme los. Erst unruhiger beim Stillen, die effektive Trinkzeit (also mit schlucken) wurde immer kürzer, er wurde immer anstrengender, die Nächte immer schlimmer... Mit 13 Wochen begann er die Brust anzuschreien. Wenn er sich in den Schlaf trinkt/nuckelt, passier nicht mehr viel. Alle 15 min kommt vielleicht noch mal eine neue Portion nach. Darum dauert es ewig, bis er satt und/oder müde genug ist. Ich trage ihn viel, aber selbst das hilft nicht mehr. Ich verzweifle langsam und meine Hebamme sagte auch immer nur, es sei alles gut mit meinen Brüsten. Immerhin nehme er ja zu. Mir reicht es langsam. Mein Sohn ist unglücklich, ich bin unglücklich und mein Freund macht sich langsam auch Sorgen. Alle sagen: er ist halt anspruchsvoll... Bla bla. Ich kann's nicht mehr hören. Erschwerend hinzu kommt, dass ich per Notkaiserschnitt entbinden musste. Und wie es hier bereits mehrfach erwähnt wurde: ich fühle mich ungenügend. Erst nicht nach der Geburt da sein können, Angst vor verpasster Bondingphase und jetzt auch noch das. Ja ich will gern voll stillen!!! Aber wenn hier alle durchdrehen hat das keinen Sinn. Morgen kommt eine Stillberaterin und sagt mir hoffentlich: Ja, er meckert vor Dauerhunger. Dann darf ich vielleicht endlich mal durchatmen und sagen: sag ich's doch! Er ist nicht einfach nur ein schwieriges Kind. Er ist ein hungriges Kind. Und jetzt wird hier anders verfahren. Schon traurig, dass man sich als Mutter so schlecht fühlen muss. Also an alle Leidensgenossinnen: macht, was ihr für richtig haltet! Zufüttern ist nichts Schlimmes. Es lohnt sich, ums Stillen zu kämpfen, aber es ist kein Muss. Wir sollten froh sein, dass wir den Luxus haben in Breitengraden zu leben, wo man das eigene Kind mit Nahrung aus dem Rossmann um die Ecke ernähren kann!
Svetlana Wegner schrieb am: 2015-12-04 08:26:14
Chelfen sie mir bitte ich möchte weiter schtillen meine kleine ist drei Wochen alt ich habe seit gestan sehr wenig Milch was kann ich machen ich trinke stilltee und stillsaft Milch und vitamalzbir was kann ich noch tun bitte geben Sie mir noch eirat mit freundlichen grüßen Frau wegner
Melanie schrieb am: 2015-11-23 09:32:50
Ich habe vor ein paar Tagen meine 3. Tochter zur Welt gebracht und mit dem voll stillen klappt es auch noch nicht. Ich lege sie alle 2 Stunden an aber sie wird nicht richtig satt. Auch ich füttere zu, da sie im Krankenhaus recht viel abgenommen hat. Bei ihren Schwestern lief dies genauso ab und ich hatte nie sonderlich viel Milch. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich es gar nicht schlimm finde wenn eine Frau nicht voll stillen kann. Ich finde es viel wichtiger sich von seinem Umfeld und irgendwelchen blöden Ratschlägen nicht verrückt machen zu lassen. Jeder muss für sich und sein Kind den richtigen Weg finden, womit sie glücklich sind und zurechtkommen. Ich hatte auch beim ersten Kind gedacht, du musst unbedingt voll stillen obwohl es absolut nicht klappen wollte und hatte eine ständig hungriges und schreiendes Baby gehabt, dass nur unruhiger wurde und stündlich wach war. Ich war am Ende und mir wurde es einfach zu viel, dass ich sogar depressiv wurde. Also hört auf Eure Intuition als Mamas und ihr werdet das Richtige machen. Wenn es nicht richtig klappen will dann gibt das an Muttermilch , was geht und füttert notfalls zu. Es ist doch viel wichtiger eine entspannte Babyzeit zu haben.
Schmiesie schrieb am: 2015-10-22 21:34:46
Hallo! Ich bin25, mein sohn fast ein jahr alt. Wir machen baby led weaning und noah isst soviel er möchte bei unseren vegetarischen und veganen Mahlzeiten mit. Jedoch ist das was wirklich im bauch landet noch immer nicht soo viel;) somit stille ich sicher noch zu 80%. Seit einigen Wochen gibt es jetzt Probleme beim einschlafen, er schläft immer nach der brust ein. Aber im Moment ist es keine seltenheit dass es zwischen 1-3h (meistens 2h) kampf erst schläft, nachts wie üblich mehrmals aufwacht aber dann auch schonmal wach bleibt bis er eine 2. portion bekommt. Und die Milch fliest nur boch kurz, rechts habe ich nur ein paar schlücke für ihn, links max 4minuten trinken, der rest wird genuckelt ohne das was kommt, eben bis mein körper wieder eine kleine portion gemacht hat und er dann wieder einschläft. Insgesamt ost er quengeliger und unruhiger. Will nur zu mir, laut oje ich wachse ist er gerade auch wieder in einem sprung, und das passt auch ganz gut von der Beschreibung. Zahn 7&8 wachsen gerade... Aber das war nie so ein Problem. Meine brüste waren anfangs ganz dick, bis sich das wingependeöt hat. Alles normal und verständlich aber es kommt mir vor als würde immer weniger produziert. Ich trinke grüne smoothies, Bockshornkleessamen und fencheltee, esse genug und trinke recht viel gefiltertes wasser, kokoswasser und viele kekse;-) weder mein kind noch ich sind glücklich. Ich möchte wissen ob es wirklich an der milchmenge liegt oder ggf doch am sprung und zahne und umstellung, wachstum was auch immer. Wie kann man ausschließen dass es an der milch liegt?! Ich würde so gerne boch weiter stillen. Und blw durchziehen bis mein Kind intuitiv weiß dass er es nicht mehr braucht ubd sich selbst langsam abstillt. Oh gott! So viel text und doch nicht alles gesagt. Freue mich trotzdem auf Antwort
Nephalin schrieb am: 2015-09-30 21:00:10
Was macht man aber, wenn es gar keine Mutter gibt, was ja leider auch vorkommen kann.Wie werden Neugeborene gestillt, wenn die Mutter z. B. bei der Geburt verstorben ist, oder wenn eine Frau aus bestimmten Gründen nicht selbst gebären konnte, sondern das Baby durch eine Leihmutter ausgetragen wurde ? Gibt es dafür in den Kliniken spezielle "Milch" oder wird dann auf "Spendermilch" zurückgegriffen ?
zunshine85 schrieb am: 2015-09-24 10:35:21
Hallo liebe Mamas, Ich habe vor 10 Wochen einen Notkaiserschnitt bekommen und meine Tochter wurde 14 Wochen zu früh geholt.. Es kam nie viel Milch aber bis jetzt immer genug. Seit drei Tagen schreit die kleine nach dem stillen als gäbe es kein Morgen mehr, hat einfach riesen Hunger. Wir sind immernoch im Krankenhaus und in ein paar Tagen soll es nach hause gehen, Stress und Druck wachsen - Gründe warum es mit der Milch schwer ist.. Trotzdem fühle ich mich wie die letzte Versagerin..
Resa schrieb am: 2015-09-04 21:40:58
Mein Problem für zu wenig Milch war ein ganz anderes: Vor lauter Aufregung nach der Geburt und auch danach hatte ich zu wenig gegessen. Deshalb habe ich auch zu wenig Milch produziert. Ich habe das jetzt 3 Monate lang beobachtet. Sobald ich eine Mahlzeit auslasse oder zu wenig essen, dann bleibt die Milch aus. Ist ja auch logisch....
doppelmama schrieb am: 2015-08-27 23:50:18
also bei mir lief die Milch in Strömen - 7 Wochen lang, ich musste sogar nach jedem anlegen "leerpumpen" weil es noch weh tat ! als sich die Milch u das Baby aufeinander abgestimmt hatten, ließ ich das gepumpt sein - nach einiger Zeit merkte ich, dass der kleine Herr öfter nach Milch verlangte ... das stillen zog sich jetzt plötzlich über 1,5std hin bis er mal satt oder zumindest ruhig war - ich dachte sofort : "Mist es ist wie beim ersten Kind - keine Milch mehr" - habe dann mal einige komplette Mahlzeiten ausgepumpt und siehe da es kamen statt der 180ml wie anfänglich nur noch 100ml... ich komme mir - wie von Nina H. schon vortrefflich erwähnt - vor wie eine milchversagerin - ich füttere also auch zu, damit er nicht an der Brust hungern muss und ich keinen Nervenzusammenbruch bekomme von diesem erbärmlichen Hungergeschrei, welches so schrill ist, dass man Angst haben muss gleich die Fledermäuse im Haus zu haben...! ich würde gern weiterhin stillen, aber auch ich brauche ne gute Verfassung, um den großen Sohn (5jahre) noch versorgen zu können und nicht völlig im stillchaos zu versinken...!
Zerschmetterling schrieb am: 2015-08-27 09:18:55
Ihr wisst schon, dass Beiträge wie eurer hier Frauen in schlimmste Depressionen stürzen können? Dafür dass über 90% ihre Kinder angeblich stillen können, kenne ich eine Menge Frauen, bei denen das nicht so ist. Ich selbst hatte mein Kind quasi dauer-angelegt und trotz Stillberatung fand hier "Hungern an der Brust" statt. Ohne den "Teufelskreis Zufüttern" wäre mein Baby im Krankenhaus gelandet, vielen meiner Bekannten geht es ganz ähnlich, und wenn man dann euer Geschreibsel liest, fühlt man sich wie der letzte Versager! Schämt euch für das, was ihr da anrichtet!
omnouh schrieb am: 2015-08-26 23:13:25
Hallo ich hatte immer wenig muttermilch vor eine Wochen waren wir im uriaub und habe mein sohn abgestillt ich möcht gern ihm wieder stillen es ist kein milchbildung mehr bei mir-ist es möglich nach 2 wochen abstillen?
tine schrieb am: 2015-08-15 02:50:18
ich quäle mich schon 2monate mit dem stillen. wenn ich sie anlege,saugt sie 2,3 mal,und die milch fließt nicht,dann fängt sie an zu schreien. Ich versuche es immer wieder,aber wenn die pause zu lange wird, muss ich abpumpen. Was kann ich da noch mache
Maria schrieb am: 2015-08-11 15:44:40
Nina H super Text!kann mich deinen Worten nur anschließen!es geht auch um die Mama hinter dem Baby!!
Ramona83 schrieb am: 2015-08-01 09:56:57
Ninah du sprichst mir aus der Seele!!!!! Genau so geht es mir auch, aber ich habe eine Hebamme die mir hilft egal welche Entscheidung ich treffen werde....sind seit 4 wochen im Krankenhaus und 3 wochen dazwischen zuhause gewesen....Er bekommt über vene Nahrung und stillen auf bedarf ( abpumpen klappt gar nicht, stillhütchen verweigert er mitleilweile) Der Druck von aussen und in den Foren ist der Horror!!!!
jojo schrieb am: 2015-07-29 09:48:26
hallo, Mein Baby ist 5 Monate alt. sie trinkt gut an der Brust macht aber recht große abstände 3.5-4 Stunden. dazwischen will sie auch nichts trinken wenn ich sie anlege. jetzt verzögert sich seit einigen Tagen der milchspendereflex. sie trinkt die ersten Schlucke ab und muss danach lange (minutenlang) saugen bis die Milch läuft. sie fängt dann an zu schreien weil nix kommt und kann erst recht nicht mehr saugen. ich erinnere mich dass ich bei meinem ersten Kind ähnliche Probleme hatte. da musste ich dann mit dem zufüttern anfangen. bevor das wieder passiert würde mich interessieren ob ich andere Möglichkeiten Habe um die Milch wieder besser/schneller zum laufen zu bringen ?
nina h. schrieb am: 2015-07-25 17:16:39
Ich möchte meinen Senf zum "Teufelskreis Zufüttern" dazu geben. Mein Kleiner und ich hatten keinen guten Stillstart, im KH haben vier verschiedene Krankenschwestern mit 20 verschiedenen Vorschlägen für Verwirrung statt Hilfe gesorgt. Ich will mein Kind aber stillen, lege also an. Das Kind wird nicht satt, ich lese also in diversen Foren: öfter anlegen. Mein Kleiner hatte aber schon immer lange Schlafphasen von bis zu 6 Stunden. Versuchen Sie da mal, ihn zu wecken, geschweige denn zum Saugen zu animieren. KEINE Chance! Ich kann ihn aber auch nicht nach dem Stillen "vertrösten", wenn er noch Hunger hat, er brüllt wie am Spieß, so heftig, dass er z.T. nicht mehr richtig atmet. Meine Hebamme war mir leider keine Hilfe, ich habe mich also an eine Stillberaterin gewandt, die mir riet, mich mit meinem Kind mal drei Tage ins Bett zu kuscheln und ihn immer anzulegen, wenn er danach verlangt. Ich hatte also mein Kind fast nonstop an der Brust, wenn ich ihn mal hinlegte, um mir auch nur die Nase zu putzen, war das Geschrei groß.Nach diesen drei Tagen hatte ich tatsächlich einen (!) tollen Stilltag, die Milch floss, das Kind schlummerte selig und ohne Bauchweh ein. Am Abend dieses Tages merkte ich schon, dass die Milch weniger wurde. Ich sehe das, da ich aufgrund meiner Warzenform mit Brusthütchen stille. Jetzt werden hier einige wieder kommen mit "...dann ist es ja kein Wunder, dass.....", aber drei Hebammen und vier Kinderschwestern waren sich einig, dass es bei mir tatsächlich besser ist, und ohne nimmt mein Kleiner die Brust gar nicht mehr.Ich stille also, er hat noch Hunger. Ich habe ihm wirklich viel Zeit gegönnt, eineinhalb Stunden, aber er saugte und saugte sich einen Wolf, ohne wirklich etwas aus der Brust zu bekommen, und dann kam dieses jämmerliche Hungerschreien. Jetzt frage ich die Zufüttergegner: Was soll ich Ihrer Meinung nach tun? Bloß nicht zufüttern? Mein Kind hungern lassen? Ich habe wirklich ALLE Ratschläge in ALLEN Foren befolgt, aber mein Kind bleibt hungrig. Als unfreiwillige Kaiserschnitt-Mama, die ihr Kind nicht satt bekommt, fühlt man sich sowieso schon absolut miserabel und minderwertig, und wenn dann das Kind an der Brust schreit - eine Hebamme hat es sich vor Ort angeschaut und sagte das sei "Hungern an der Brust" - und man liest dann "bloß nicht zufüttern", ganz ehrlich, dann überlegt man schonmal, ob man sich einen Strick nimmt. Im besten Fall macht es mich einfach unglaublich wütend. Ich lade alle Zufütter-Gegner ein, mich in Hessen zu besuchen und sich das "Hungern an der Brust" einmal live anzuschauen. Ich koche Ihnen auch einen Stilltee oder biete Ihnen ein Malzbier und Stillkugeln an, und dann geben Sie bitte meinem Kind und mir einen Tipp, der nicht entweder nutzlos oder grausam ist.An alle Frauen, denen es ähnlich geht wie mir: Diese Foren möchten einen glauben machen, dass alle stillen können, wenn sie es nur wirklich wollen und alle schlauen Tipps beherzigen.Falls dies jemand liest, dem es genauso geht wie mir: Wir sind schon zwei.
Bine schrieb am: 2015-07-11 21:52:25
Hallo! Mein Sonnenschein wir in ein 3 Tagen 1 Jahr alt und will plötzlich nichts mehr essen nur noch die Brust. Er isst von allem was ich ihm anbiete nur einen Bissen, wird dann zornig und will zur Brust. Das wäre ja kein Problem... Nur befürchte ich, dass ich nicht mehr genug Milch habe um seinen Hunger zu stillen, denn er schläft nur noch sehr unruhig und will auch Nachts ständig an die Brust. Dort höre ich ihn dann 15-20x schlucken, dann nuckelt er noch ein wenig und will dann zur anderen Brust, dort das selbe und dann möchte er im 10 Sekunden-Takt von der einen zur anderen wechseln als ob da nichts mehr kommen würde! Fläschchen mag er nicht! Eigentlich gar keine andere Milch! Soll i versuchen die Milchproduktion mittels Tee... Anzuregen?
Spatz schrieb am: 2015-05-28 17:53:24
Hallo, ich habe mal eine Frage zur Taktung.Ist es wirklich von der Milchmenge abhängig wie oft sich ein Kind meldet? Also alle 2,3 oder 4 Std? Oder ist das eher eine Typsache des Kindes. Ich meine jetzt ausserhalb der Wachstumsschübe wo sowieso öfter getrunken wird. Mein Sohn ist 5 Wochen alt und kimmt meist alle 2/2,5 h.Manchmal sind aber auch 3 oder 4 h dabei. Wobei da mein Zusammenhang zwischen Trinkdauer oder ein oder zwei Brüste und dem Stillabstand ist. Das hätte ich jetzt eigentlich gedacht.Ich blicke da nicht wirklich durch :DWeiss jemand mehr? vielen Dank
muttiausdemnorden schrieb am: 2015-04-06 20:11:27
Also mein Sohn ist jetzt 13 Tage jung. Aus meiner rechten Brust kommt mehr Milch als aus der linken. Die linke Brust benutzte er fast nur zum nuckeln,deswegen hatte ich ihn öfters links angelegt damit die Brust angeregt wird. Jetzt lege ich ihn wenn ich links stille immer aufs Stillkissen statt ihn im Arm zu halten. Und zack auf einmal trinkt er. :). Zudem trinke ich 2 Fenchel-Anis-Kümmel Tee und 2x 1.5 Liter Flaschen Wasser. Und ich esse regelmäßig und ausgewogen. Das sind so meine Erfahrungen :)
Anush schrieb am: 2015-04-02 12:26:45
Wieviel sollte ein säugling in Monat zunehmen?
be schrieb am: 2015-04-02 12:21:27
Hallo. Ich muss zufüttern da mein baby fast 8 tage lang zuwenig muttermilch bekommen hat und da war ich schon aus drm wochenbett raus. Hab sogar mit hebammen und krankenschwestern gesprochen, durch die sektio hilft nix, weder ruhephasen (was gar nicht geht mit dem zwerg) noch malzbier odet abpumpen etc. Bevor mein baby verhungert, füttere ich liebr zu und seitdem ist mein baby ruhig und schreit nicht mehr 24h am tag vor lauter hunger.
Elena schrieb am: 2015-03-02 10:54:26
Hallo,vielen Dank für ausführliche Info.Sehr motivierend!
MamavonZwein schrieb am: 2015-01-19 20:03:36
Mir fehlt hier noch der Bockshornkleesamen. Nachweislich führt er zu mehr Milch. meine eigene Erfahrung bestätigt das. Allerdings hilf Anlegen und ein erholsamer Schlaf (also mal mehr als 1,5-2 am Stück zu mehr Milch. Schlaf von mehr als 4 Stunden ist sehr hilfreich. Vielleicht auch mal tagsüber für 3 Stunden.Moma
nachteulchen schrieb am: 2014-12-21 21:42:50
Die Kommentare hier sind super vor allem der von Mami 4.1. Und der Text auf dieser Seite der beste seit langem.Danke, sehr aufbauend :-) es gibt noch so so viele stillgegner und verunsicherer. Lg
Ingrid schrieb am: 2014-10-23 13:33:21
Vielen Dank für den Artikel.Meine Tochter ist jetzt 4 Monate und Stillen klappt hervorragend. Ich denke allerdings jetzt darüber nach es auch schon mit fester Nahrung zu probieren, da sie großes Interesse zeigt, wenn ich esse.
mama2014 schrieb am: 2014-09-14 22:17:20
Hallo,Beim ersten Kind wurde ich in der Klinik mit stillen regelrecht überfallen. T-shirt hoch, Baby dran, fertig. Erstmal war ich völlig überfordert, aber im Nachhin ein betrachtet bin ich dieser unsymphatischen Hebamme dankbar, denn ich habe dann 6Monate problemlos gestillt und es war gut so. Beim zweiten hielt die Milch leider nur drei Wochen, trotz unterstützung der Hebi. Fand ich sehr schade, so gut wie in dieser Zeit hat der Kleine mit Pulvermilch nicht mehr zugenommen. Jetzt hab ich die Situation das unser Nesthäckchen seit Geburt im Krankhaus liegt. Das ewige abpumpen und alles nervt mich zu dem Stress den ich eh scho hab total. Aber ich weiss wie wichtig meine Milch gerade jetzt ist, also mach ich weiter! Und unser Kleiner dankt es mir mit steigender Trinkmenge und einer tollen Entwicklung. Also, auch wenn nicht klappen will, stressig ist, nervt oder sonstwas, für sein Baby sollte einem jede Mühe das mindeste sein ;-)
philipp schrieb am: 2014-08-18 14:33:52
Mein Sohn ist 22 Wochen und zur Zeit sehr quengelig und unruhig und vor allem hungrig er kommt fast 1,5 bis 2 Stunden immer zur Brust ich glaube ich habe zu wenig Milch! Weiss nicht weiter
Tina schrieb am: 2014-08-12 02:23:24
Hallo, ich pumpe die milch nun seit 2 Tagen ab da meine kleine grosse Probleme mit dem trinken hat. Sie trinkt sehr schlecht an der Brust Nun habe ich das Gefühl seit ich abpumpe würde sehr wenig in der Flasche sein. Aber normalerweise sollte doch die Menge auch weiterhin hoch bleiben da ja quasi der Bedarf da ist. Meine Brust merkt ja nicht ob da ein Kind oder die Pumpe dran saugt ..... Woran könnte es denn dann liegen ?
babyofficer schrieb am: 2014-07-22 10:12:13
Hallo!Ich habe am 12.03.2014 in Leer (Ostfriesland) einen kleinen Jungen geboren. Da ich ebenfalls der Meinung bin Muttermilch ist die einzig wahre Nahrung für ein Baby war ich natürlich entsetzt das der Milcheinschuss auf sich warten ließ. Wieder und wieder legte ich das Baby an und trank drei Tage lang Milchbildungstee, den die Schwestern gern immer wieder brachten. Alle Schwestern im Borromäus Hospital haben eine extra StillAusbildung und nahmen sich sehr viel Zeit immer wieder zu helfen wenn es nicht so recht klappen wollte. Sie gaben Tips und Hilfestellungen beim Anlegen, so daß man darin bestärkt wurde sich immer wieder zu bemühen. Es wurde zwar niemandem verwehrt mit Fläschchen zu füttern, doch wurde dieser Wunsch geäußert so motivierten alle Schwestern es doch vielleicht besser mit Stillen zu versuchen und erörterten die Gründe weshalb sich eine Mutter dagegen entschied. Ich selbst bekam dann auch endlich richtige Milch fürs Baby das sehr glücklich schien endlich satt zu werden! Ein ausdrückliches Lob geht an die Schwestern und Hebammen dort, die bei mir ( und natürlich auch noch bei diversen anderen Müttern!) ohne zu murren und ohne Stress auch mal eine halbe oder dreiviertel Stunde blieben um zu schauen das es denn "läuft"!!!So eine Betreuung kann ich nur jeder Mama wünschen!
Hava schrieb am: 2014-03-09 11:37:40
Ich habe 8monatiges Baby und ich habe bis jetzt gestillt und jetzt hab bemerkt das es nicht genug ist une meine Frage ist ab wann kann ich nur Morgens Abend Stillen?
Mama Mi schrieb am: 2014-02-24 20:19:13
Wenn zufüttern notwendig ist, dann am Besten mit dem Brusternährungsset.Und: eine gute Stillberaterin ist Gold wert.
Mami 4.1 schrieb am: 2013-12-25 05:52:20
Hallo ihr lieben Mamis Ich habe am 13.11 2013 per Kaiserschnitt ein Mädchen zur Welt gebracht im Krankenhaus in Güstrow. Stillen war von Anfang an für much die einzige Option, es gibt nichts schöneres und und gesünderes für Mami und Baby !!Was mich sehr enttäusch und ärgert, das im Krankenhaus alle Schwestern sehr schnell zu Nahrung raten und greifen um ihre Ruhe zu haben, anstatt jeder frischgebackenen Mama das stillen anzubiete und zu unterstützen und ermutigen, hier werden Mamis zu verunsichert und überfordert. An alle lässt Euch nicht entmutigen, sucht euch eine gute Hebamme und Still Beraterin zur Unterstützung, ich kann nur sagen aus eigener Erfahrung sagen, am deutlichsten erfährt nan die Wichtigkeit des stillens, wenn das eigene Baby Nieren krank ist und man sich damit auseinandersetzt, wie anstrengend es für diesen kleinen Körper ist, die ganzen Bausteine der Ersatz Nahrung aufspalten muss, damit der Körper sie aufnehmen und verarbeiten kann. Lässt Euch nicht von der TV Werbung verwirren mit den angeboten, KEINE NAHRUNG KANN DIE EIGENE MAMAMILCH ERSETZEN!!!! Liebe Grüße und viel Kraft wünscht Euch Mami 4.1:-D

Achtung: Diese Seite ersetzt keinen ärztlichen Rat, sondern gibt nur allgemeine Hinweise.

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