Wer stillen will, soll stillen können!

Baby lacht nach dem Stillen

Stillen ist schön!

Warum Stillen? Dafür gibt es viele, gute Gründe!

Die Brust zu geben ist eine schöne, natürliche und gesunde Art dein Baby zu ernähren. Es hat viele positive Nebeneffekte, für dich als Mutter, wie für dein Kind.

Perfekte Nahrung

Die Zusammensetzung der Muttermilch ist genau auf die Bedürfnisse deines Kindes eingestellt. Fett, Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine- es ist alles drin, im richtigen Verhältniss in der richtigen Menge. Dein Baby bekommt nie zuviel, kann also nicht überfüttert werden. Es gibt kein "zu kalt" oder "zu heiß", die Temperatur ist immer perfekt.

Immer verfügbar

Außerdem hast du diese perfekte Nahrung immer bei dir, egal wo oder wann. Du musst nicht erst umständlich Wasser abkochen, sondern du hast das "Essen" perfekt temperiert fertig, wenn dein Baby auch nur an Hunger denkt. Das erspart unglaublich viel Geschrei, Stress und Zeit.
Auch unterwegs ist es viel leichter, denn du musst kein Milchpulver, heißes Wasser, Flaschen und was sonst alles benötigt wird, dabei haben. Pulvermilch darf nicht vorbereitet, nur frisch zubereitet verfüttert werden. So hast du als Stillende etwas mehr Freiräume und kannst spontane Unternehmungen machen.

Stillen spart Geld

Muttermilch ist kostenlos. Du benötigst keine Fläschchen, keine Sauger, keine Sterilisator, keine Flaschenbürste, kein Milchpulver (und das ist nicht günstig!), keinen Abwasch, sparst Strom. Die AFS (Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen) rechnet mit 750 Euro im ersten halben Jahr, die Stillmütter sparen. Das ist doch schon fast ein kleiner Urlaub, oder?

Entspannte Nächte

Bevor ein Neugeborenes sich an den Nacht-Tag-Schlafrhythmus gewöhnt hat und solange es unter den Drei-Monats-Koliken leidet, werdet ihr einige schlaflose Nächte erleben. Die Brust und deine Nähe tröstet dein Baby und lässt es leichter wieder einschlafen. Satt und eingekuschelt schläft es sich schließlich viel besser! Statt aufzustehen, und mit einem schreienden Kind auf dem Arm ein Fläschchen zu machen, kannst du einfach im Bett anlegen. Irgendwann geht das sogar im Halbschlaf und du wirst dich morgens unter Umständen gar nicht mehr daran erinnern können.

Krebsvorsorge

US-amerikanische Forscher stellten in Studien fest, das das Brustkrebsrisiko bei Frauen, die gestillt haben, markant sinkt¹. Aber auch die Kinder profitieren wohl von der Muttermilch. Spanische Ärzte erkannten, das Leukämie und Tumorerkrankungen aller Art bei Kindern, die länger als zwei Monate gestillt worden waren, seltener auftraten, als bei reinen Flaschen- oder nur sehr kurz gestillt Kindern². Auch die Häufigkeit der Erkrankungen nahm mit der Dauer der Stillzeit ab.

Gesundheit

Die Muttermilch enthält unter Anderem Antikörper und Immunzellen deines Körpers und unterstützt damit das Immunsystem des Kindes. Besonders in den ersten Wochen hat das Baby noch keine ausgeprägte körpereigene Abwehr, wird aber so von deiner Muttermilch unterstützt. Egal wie intensiv an den Ersatzprodukten geforscht wird, diese Flexibilität und Reichhaltigkeit kann nicht nachgeahmt werden.
Spanische Forscher haben zudem in Studien belegt, dass Kinder im ersten Lebensjahr seltener an Infektionskrankheiten erkranken, als nicht gestillte Säuglinge. In weiteren Untersuchungen wurden immer wieder langfristige gesundheitliche Unterschiede von gestillten Kindern zu Flaschenkindern festgestellt.

Schnelle Rückbildung

Wenn das Kind an der Brust saugt, wird bei dir das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Oxytocin bewirkt, das sich die Gebärmutter zusammenzieht. So wird der Wochenfluss und die Rückbildung angeregt. Nicht nur die Gebärmutter bildet sich zurück: Durch den erhöhten Energiebedarf fällt es leichter zu deinem alten Gewicht zurück zu kommen.

Stillen ist schön - Hormone

Jede Mutter liebt ihr Kind in der Regel. Beim Stillen wird, wie gesagt, das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Neben seiner "zusammenziehenden" Wirkung ist es ein "Wohlfühl- und Liebes-Hormon", was dich unwillkürlich entspannen lässt. Das ist in der anstrengenden Zeit mit dem kleinen Menschen sehr, sehr wichtig und fördert eine intensive Beziehung. Natürlich sehnt sich das Baby nach viel Nähe, möchte den vertrauten Herzschlag seiner Mutter hören, ihre Haut spüren. Das Stillen ist eine wunderbare Gelegenheit ihm das ungehindert mehrmals täglich zu geben und so selber immer wieder zur Ruhe zu kommen.

Stillen schont die Umwelt

Wer stillt produziert zwangsläufig keinen, bis kaum Müll. Im Gegensatz zur Flaschenernährung, wo das Milchpulver schon mehrfach verpackt ist. Lieferwege und aufwändige, umweltbelastende Produktion fällt natürlich auch nicht an.

Stillen und die Sprache

Durch das spezielle Saugen an der Brust wird automatisch die Zungen- Gaumen und Kiefermuskulatur trainiert. Die korrekte Kiefer- und Zahnentwicklung wird gefördert. Es wird behauptet, dass somit gestillte Kinder leichter korrektes Sprechen lernen.

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Zum Nachlesen:
¹ http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=329
² http://www.welt.de/wissenschaft/article1512715/Muttermilch-bewahrt-Kinder-vor-Krebs.html

Achtung: Diese Seite ersetzt keinen ärztlichen Rat, sondern gibt nur allgemeine Hinweise.

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